DTP-Lexikon

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In diesem Lexikon finden Sie Erklärungen von Fachbegriffen aus dem Bereich Desktop Publishing. Sollten Sie einen Begriff vermissen, melden Sie sich bitte unter folgender E-Mail Adresse: lexikon@partnercommunication.de


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Additives Farbsystem (siehe auch RGB)


Beim additiven Farbsystem RGB ergeben die Lichtfarben Rot (R), Grün (G) und Blau (B) zusammen Weiß. Es wird weitestgehend bei der Monitordarstellung und den digitalen Medien verwendet z.B. Digitalkameras, Scanner etc.



ASCII


ASCII (American Standard Code for Information Interchange) ist eine Zeichenkodierung für das lateinische Alphabet, die arabischen Ziffern und einige Sonderzeichen. Die Kodierung basiert auf Bitmustern, die für jedes Zeichen in der sogenannten ASCII-Tabelle definiert sind.



Ausschießen


Das Zusammenstellen/Anordnen von einzelnen Seiten auf einem Druckbogen z.B. für einen 16-seitigen Flyer wird Ausschießen genannt. Die Anordnung ist von der Weiterverarbeitung abhängig.


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Bildauflösung


Bei der Bildauflösung (Einheit: dpi = dots per inch) wird die Pixelanzahl je Zoll in einem digitalen Bild angegeben. Hat ein digitales Bild z.B. eine Auflösung von 72 dpi, so sind 72 x 72 = 5.184 Pixel pro Zoll² vorhanden.



Binärsystem


Das Binärsystem basiert auf 2 Zuständen (0 und 1). Durch einen Binärcode können die digitalen Daten in einem Code aus Nullen und Einsen dargestellt und gespeichert werden.



Bitmap-Schrift


Bitmap-Schriften werden aus Pixel aufgebaut und liegen nur in bestimmten Größen vor. Durch das Skalieren der Schrift werden die Pixel deutlich sichtbar. Diese Schrift wird überwiegend für Bildschirmanwendungen (z.B. Handy) verwendet, da sie sich für den Druck nicht eignet.



Bits und Bytes


In Bits und Bytes wird der digitale Speicherplatz für ein Zeichen, Buchstaben, Ziffer oder grafisches Element angegeben. Ein Bit ist die kleinste Informationseinheit und kann zwei Zustände annehmen (an oder aus). Mit 0 und 1 codiert der Computer alle Informationen.

1 Bit = 0 oder 1
8 Bit = 1 Byte
1024 Byte = 1 Kilobyte (KB)
1024 Kilobyte = 1 Megabyte (MB)
1024 Megabyte = 1 Gigabyte (GB)
1024 Gigabyte = 1 Terrabyte (TB)



Blocksatz


Der Blocksatz bildet wie der Name schon sagt einen Textblock. Durch die Ausdehnung der Wortzwischenräume werden die Zeilen auf eine einheitliche Länge gebracht, dabei bleibt die letzte Zeile des Absatzes außen vor. Ist dies nicht der Fall und diese Zeile wird auch auf den Textblock ausgeweitet, spricht man vom erzwungenen Blocksatz.



Briefbogen


Ein Briefbogen wird in folgender Reihenfolge und Struktur verfasst:

Musterfirma
Herr Max Mustermann
Musterstr. 1
00000 Musterort
Musterland

Musterdorf, 01. Monat 2009
Betr: Musterbetreff
Sehr geehrter Herr Mustermann
Mustertext
Grußformel
Unterschrift
Wiederholung des Namens
Bezeichnung der Firma



Buchdruck

Die Druckfarbe wird beim Buchdruck auf die erhöhten Teile der Druckform aufgetragen, bei den tieferliegenden Teilen wird die Druckfarbe ausgespart. Die erhöhten Teile übertragen somit die Farbe auf den Bedruckstoff.

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CMYK (siehe auch Subtraktives Farbsystem)


Beim subtraktivem Farbsystem CMYK ergeben die Körperfarben Cyan (C), Magenta (M), Yellow (Y) zusammen theoretisch Schwarz. Da sie jedoch nur ein unreines Schwarz ergeben wird Schwarz (Key) hinzugefügt. So erhält man eine bessere Farbtiefe und Schärfe. Dieses Farbsystem wird in der Druckindustrie verwendet.


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Dickte


Die Dickte bezeichnet den Platz, den ein Zeichen in seiner Breite einnimmt, zusammen mit dem Platz vor (Vorbreite) und hinter (Nachbreite) dem Zeichen. Wenn alle Zeichen (eines Zeichensatzes) in ihrer Dickte gleich sind, bezeichnet man diese Schrift als dicktengleiche Schrift oder auch Monospace-Schrift. Verwendet werden die gleichen Dickten bei Schreibmaschinenschriften (z.B. Courier).



Digitaldruck


Dieses Druckverfahren benötigt keine Druckform. Durch Computergesteuerte Signale werden die Druckinformationen direkt auf den Bedruckstoff übertragen. Zum Einsatz kommen hierbei Laser- oder Tintenstrahldrucker.



Digitale Fotografie


Unter dem Begriff Digitale Fotografie werden Fotoaufnahmen verstanden, die mit einer Digital-Kamera (einem digitalen Fotoapparat) aufgenommen wurden. Diese werden nicht wie herkömmlich auf einem Film belichtet, sondern als in digitale Daten umgewandelt und auf einem Speichermedium gesichert. So ist es möglich die entstandenen Fotos gleich zu betrachten und anderen Leuten zugänglich zumachen.


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Falzarten


Einbruchfalz

Wickelfalz

Leporello
(Zick-Zack-Falz

Kreuzfalz

Altarfalz

3-Bruch-Fensterfalz



Farbpalette (siehe auch Farbsysteme)


Überträgt man einen Farbton in eine andere Farbpalette, so ist eine exakte Übersetzung fast nicht möglich. Es entsteht meist ein anderer Farbton, da die verschiedenen Farbpaletten unterschiedlich aufgebaut sind und sie jeweils eine unterschiedliche Anzahl von Farbtönen beinhalten.
Wichtige Farbpaletten sind u. a. RGB (siehe auch additives Farbsystem) und CMYK (siehe auch subtraktives Farbsystem).



Farbsysteme (siehe auch Farbpalette)


Überträgt man einen Farbton in ein anderes Farbsystem, so ist eine exakte Übersetzung fast nicht möglich. Es entsteht meist ein andere Farbton, da die verschiedenen Farbsysteme unterschiedlich aufgebaut sind und sie jeweils eine unterschiedliche Anzahl von Farbtönen beinhalten.
Wichtige Farbsysteme sind u. a. RGB (siehe auch additives Farbsystem) und CMYK (siehe auch subtraktives Farbsystem).



Farbtiefe


Die Farbtiefe bestimmt die Anzahl der Farbwerte, die ein Pixel annehmen kann. Der zur Verfügung stehende Speicherplatz für den Pixel wird in Bit angeben. Mit einem Bit kann nur ein Bitmap erstellt werden, das aus Schwarz und Weiß besteht. Graustufenbilder sind meistens 8-Bit-Grafiken. Mit 8 Bit stehen einem Pixel 256 Farbwerte (Graustufen) zur Verfügung, die in einer Tabelle hinterlegt werden.

In einer RGB- oder CMYK-Grafik stehen pro Farbkanal 8 Bit zur Verfügung. Demnach besitzt eine RGB-Grafik eine Farbtiefe von 24 Bit und eine CMYK-Grafik 32 Bit. Multipliziert man die Farbtöne jedes Kanals miteinander, so ergibt sich die Anzahl der möglichen Farbtöne. Eine RGB-Grafik kann also maximal aus ca. 16,7 Mio. Farbwerten bestehen.



Flachdruck


Die flachen Druckplatten haben wasserabweisende und wasserannehmende Flächen. Auf den wasserabweisenden Flächen wird die Druckfarbe angenommen und übertragen. Auf den wasserannehmenden Flächen wird die Druckfarbe jedoch ausgespart und nicht übertragen.



Flattersatz


Der Flattersatz ist eine Satzart bei der Text am Zeilenende unregelmäßig ausläuft und in die nächste Zeile umbricht, so ergibt sich die sogenannte Flatterzone. Der Flattersatz kann linksbündig, rechtsbündig oder mittelachsig ausgerichtet sein.



Flexodruck


Die Druckfarbe wird beim Flexdruck auf die erhöhten Teile der Druckform aufgetragen, bei den tieferliegenden Teilen wird die Druckfarbe ausgespart. Die erhöhten Teile übertragen somit die Farbe auf den Bedruckstoff.



Font


Das Wort Font dient zur Bezeichnung eines Zeichensatzes. Im DTP versteht man darunter eine Datei, die alle Varianten einer Schriftart beinhaltet.

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HKS


Mit HKS-Farben können einheitliche Farbtöne auf unterschiedlichen Bedruckstoffen erreicht werden. Es gibt dabei 120 Vollfarbtöne, die auch in Abstufungen als Sonderfarben im Druck genutzt werden können.



Hochdruck


Die Druckfarbe wird beim Hochdruck auf die erhöhten Teile der Druckform aufgetragen, bei den tieferliegenden Teilen wird die Druckfarbe ausgespart. Die erhöhten Teile übertragen somit die Farbe auf den Bedruckstoff.

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Kapitälchen


Fälschlicher Weise denken viele Leute, Kapitälchen seien einfach nur Großbuchstaben, die auf die x-Höhe skaliert wurden. Jedoch orientieren sich Kapitälchen-Schriftschnitte auch an der Strichstäke und dem damit verbundenen Grauwert der Kleinbuchstaben, wodurch eine bessere Lesbarkeit zu Stande kommt.


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Ligaturen


Als Ligaturen bezeichnet man mehrere Buchstaben, die zu einem Zeichen vereint wurden um Überschneidungen zu vermeiden. Bekannte Ligaturen sind z.B. fi, fl, ch, ck, st, tz.


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Mediävalziffern


Diese Ziffern besitzen wie Kleinbuchstaben Ober- und Unterlängen. Durch diese fügen sie sich harmonischer in einen Fließtext ein als die Versalziffern.



Mittelachsensatz


Beim Mittelachsensatz ordnen sich die Zeilen zu einer gedachten Mitte des Textes symmetrisch an, so dass der Text einer Zeile von der Mitte aus nach links und rechts gleichlang ist. Verwendet wird der Mittelachsensatz hauptsächlich bei Gedichten, Headlines, Innentitel o.ä.


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Nachbreite


Mit Nachbreite bezeichnet man den Platz nach einem Zeichen. Sie legt also den Zeichenabstand zum nachstehenden Zeichen fest und kann je nach Art des Zeichens unterschiedlich sein um eine optische Gleichmäßigkeit zu erreichen.


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Offsetdruck


Die flachen Druckplatten haben wasserabweisende und wasserannehmende Flächen. Auf den wasserabweisenden Flächen wird die Druckfarbe angenommen und übertragen. Auf den wasserannehmenden Flächen wird die Druckfarbe jedoch ausgespart und nicht übertragen.



OpenType-Fonts


OpenType-Fonts ergänzen TrueType- und PostScript-Fonts in ihren Möglichkeiten. Die gleiche Datei kann auf unterschiedlichen Betriebssystemen verwendet werden, beinhaltet digitale Signaturen und weist einen größeren Zeichenvorrat auf.


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Pantone


Mit PANTONE-Farben können wie bei HKS-Farbeneinheitliche Farbtöne auf unterschiedlichen Bedruckstoffen erreicht werden.Im Gegensatz zu den HKS-Farben sind die PANTONE-Farben international verwendbar. Es gibt dabei 1.114 Vollfarbtöne, die auch in Abstufungen als Sonderfarben im Druck genutzt werden können.



Papierformate nach DIN


Das Seitenverhältnis der DIN-Formate beträgt 1: √2.
Das Grundformat der DIN A-Reihe (A0) beträgt einen Quadratmeter. Halbiert man ein DIN-Format, erhält man das nächstkleinere DIN-Format.

Die DIN A-Reihe legt beschnittene, die DIN B-Reihe unbeschnittene Endformate fest. Die DIN C-Reihe definiert Umschläge und Verpackungen.
(Angabe in mm)

 

DIN A

DIN B

DIN C

0
1
2
3
4
5
6

841 x 1.189
594 x 841
420 x 594
297 x 420
210 x 297
148 x 210
105 x 148 

1.000 x 1.414
707 x 1.000 
500 x 707
353 x 500
250 x 353
176 x 250
125 x 176

917 x 1.297
648 x 917
458 x 648
324 x 458
229 x 324
162 x 229
114 x 162 



Pixelgrafik


Eine Pixelgrafik (z.B. ein digitales Foto) besteht aus vielen einzelnen Bildpunkten (Pixeln). Sie kann nicht wie eine Vektorgrafik ohne Qualitätsverlust vergrößert werden. Je mehr Pixel eine Grafik enthält, desto größer wird der benötigte Speicherplatz. Gängige Formate sind JPG, TIFF, BMP, GIF, PNG.



Post Script-Font


Post Script-Fonts können auf unterschiedlichen Ausgabegeräten in beliebiger Größe ausgegeben werden ohne dabei einen Qualitätsverlust zu erhalten, da sie wie Vektorgrafiken aufgebaut werden. Ein PostScript-Font besteht aus mehreren Dateien, die unterschiedliche Informationen der Schrift beinhalten.



Punkt


Zeilenabstände oder Schriftgrößen werden heute in Punkt (pt) angegeben. Gemeint ist dabei der DTP-Punkt, der eine Größe von 0,353 mm besitzt.



Punzen


Als Punzen bezeichnet man die Stellen eines Zeichens, die nicht gedruckt werden. Bei geschlossenen Punzen werden die Innenflächen eines Zeichens vollkommen umschlossen (z.B. o). Als offene Punzen bezeichnet man die Öffnungen eines Zeichens (z.B. h). Das „e“ hat demnach 2 Punzen, eine geschlossene und eine offene.


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Rakeltiefdruck


Die Druckfarbe wird in Vertiefungen (Punkte, Linien, Flächen) der Druckplatte gefüllt. Mit starkem Druck wird der Bedruckstoff in diese Vertiefungen gepresst und nimmt so die Farbe auf.



RAL


Die RAL-Farbpalette wird überwiegend für einheitliche Lack- und Wandfarben verwendet. RAL wurde als Norm für Farben im öffentlichen Raum aufgebaut. In der Classic-Version gibt es 210 Farben, jedoch gibt es noch die Erweiterungen Effekt, Design und Digital.



Rasterweite (I/cm)


Im Druck wird die Anzahl der Rasterlinien pro cm (l/cm) angegeben. Das 60er-Raster z.B. bildet 60 Linien pro cm. Auf einem cm² befinden sich also 3.600 Rasterpunkte. Man spricht bezugnehmend auf die Bildschirmauflösung auch von lines per inch (lpi). Die Umrechnung erfolgt folgender Maßen: l/cm x 2,54 = lpi.



RGB (siehe auch additives Farbsystem)


Beim additiven Farbsystem RGB ergeben die Lichtfarben Rot (R), Grün (G) und Blau (B) zusammen Weiß. Es wird weitestgehend bei der Monitordarstellung und den digitalen Medien verwendet z.B. Digitalkameras, Scanner etc.


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Schriftanwendung


Konsultationsgrößen = 6–8pt (z.B. Fußnoten)
Lesegrößen = 9–12pt ( z.B. Fließtext)
Schaugrößen = 12–48pt (z.B. Headlines, Plakate)



Schriftfamilie


Zusammengehörige Schriftschnitte / Schriftstile einer Schriftart bezeichnet man als Schriftfamilie.



Schriftgröße


Die Mess-Methode bei Schriftgrößen ist unverbindlich und da Betriebssysteme, Programme und Ausgabegeräte je nach Hersteller dabei voneinander abweichen, gibt es nur eine relative Schriftgröße. Zwei verschiedene Schriftarten können bei der Angabe der gleichen Schriftgröße unterschiedlich in ihrer Größe sein.



Schriftsatz




Schriftschnitt (siehe auch Schriftstil)


Mit Schriftschnitt wird eine Variante der jeweiligen Schriftart bezeichnet. Als Merkmale zur Unterscheidung dienen Laufweite, Lage und Stärke der Schrift. Meist besitzen Schriften die folgenden Schriftschnitte: Regular (Normal), Light (Schmal), Bold (Fett) oder Italic (Kursiv).



Schriftsippe


Als Schriftsippe bezeichnet man zusammengehörige Schriftschnitte (mit gleicher Grundform) einer Schriftfamilie, die in unterschiedlichen Schriftklassifikationen (z.B. Grotesk oder Antiqua) vertreten sind (z.B. Thesis).



Schriftstil (siehe auch Schriftschnitt)


Mit Schriftstil wird eine Variante der jeweiligen Schriftart bezeichnet. Als Merkmale zur Unterscheidung dienen Laufweite, Lage und Stärke der Schrift. Meist besitzen Schriften die Stile Regular (Normal), Light (Schmal), Bold (Fett) oder Italic (Kursiv).



Serifen


Serifen (Füßchen) nennt man die feinen Linien, die als End-, An- oder Abstriche von Buchstaben oder Zahlen verwendet werden. Die Serifen betonen die Grund- und Mittellinie, daher sind Serifenschriften besser lesbar. Man verwendet sie häufig bei langen Texten (z.B. in Büchern).



Siebdruck


Beim Siebdruck kommt ein feinmaschiges Sieb zum Einsatz. Das Sieb ist an den zu bedruckenden Stellen farbdurchlässig. Mit einem Rakel o.ä. wird die Farbe auf das Siebaufgetragen und durch die offenen Stellen auf den Bedruckstoff übertragen.



Subtraktives Farbsystem (siehe auch CMYK)


Beim subtraktivem Farbsystem CMYK ergeben die Körperfarben Cyan (C), Magenta (M), Yellow (Y) zusammen theoretisch Schwarz. Da sie jedoch nur ein unreines Schwarz ergeben wird Schwarz (Key) hinzugefügt. So erhält man eine bessere Farbtiefe und Schärfe. Dieses Farbsystem wird in der Druckindustrie verwendet.


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Tiefdruck


Die Druckfarbe wird in Vertiefungen (Punkte, Linien, Flächen) der Druckplatte gefüllt.Mit starkem Druck wird der Bedruckstoff in diese Vertiefungen gepresst und nimmt so die Farbe auf.



TrueType-Font


Ein TrueType-Font besteht aus einer Datei, die die Informationen der Schrift beinhaltet. Diese Schriften sind wie Vektorgrafiken aufgebaut und können in beliebiger Größe auf unterschiedlichen Ausgabegeräten verwendet werden. Der Unterschied zu PostScript-Fonts liegt u.a. in der Verwendung von Bézierkurven anderer Ordnung.


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Vektorgrafik


Eine Vektorgrafik besteht aus Geraden, Kurven und Flächenangaben (sozusagen aus geometrischen Elementen). Sie kann verlustfrei skaliert werden und benötigt weniger Speicherplatz als eine Pixelgrafik. Gängige Formate sind EPS, SVG.



Versalziffern


Diese Ziffern besitzen keine Ober- und Unterlängen und haben die gleiche Höhe wie Großbuchstaben. Sie lassen sich besser in Tabellen als in Fließtext integrieren.



Vorbreite


Mit Vorbreite bezeichnet man den Platz vor einem Zeichen. Sie legt also den Zeichenabstand zum vorangegangenen Zeichen fest und kann je nach Art des Zeichens unterschiedlich sein um eine optische Gleichmäßigkeit zu erreichen.


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Zahlentrennung


Generell trennt man Zahlen, die aus mehr als drei Ziffern bestehen, in dreistellige Zahlenblöcke durch Leerzeichen und beginnt dabei von rechts (z.B. 1 500 000 Anrufer).
Bei größeren Geldbeträgen wird von hinten nach 3 Ziffern mit einem Punkt getrennt (z.B. 2.245.234 EUR).
Bei Maßeinheiten wird die Ziffer durch ein Leerzeichen von der Einheit getrennt (z.B. 25 ml).
Kontonummern werden von rechts nach links in dreistellige Blöcke getrennt, bei Bankleitzahlen erfolgt die Trennung genau umgekehrt (von links nach rechts).


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